Nun sind wir da: in Kapstadt! Die zweitgrößte Stadt Südafrikas, traumhaft am
Wasser gelegen und vom Tafelberg umzingelt und eingerahmt, ist das letzte aber doch sehr
würdige Endziel unserer Urlaubsreise. Nachdem es sich bereits der Bachelor und
eine Germanys Next Topmodel Staffel hier gutgehen lassen hat, sind wir nun
dran.
Gestern Morgen sind wir mal wieder, wie eigentlich jeden Tag, früh
aufgestanden. Claudette bereite zu 8 Uhr das Frühstück vor und das Auto war
natürlich schon vorher beladen. Wir erkundeten noch kurz den Ort, den Strand
und ein nahegelegenes Schiffswrack. Die Küste zählt zu den gefährlichsten
Abschnitten Südafrikas und mehrere 100 Schiffe sind hier verunglückt.
Ein Schiffswrack aus dem Jahr 1982
Der berühmte Strand von Suiderstrand. Bei Flut und mehr Wasser fallen die Steine zurück ins Wasser und ergeben einen einmaligen Klang
Danach machten wir uns aber schon auf den Weg nach Kapstadt. Unsere Route
führte uns entlang der Berge durch das schöne Standford (sehr viktorianisch
geprägt) bis nach Hermanus. Dort entschieden wir uns für einen kleinen Halt.
Der Ort ist vor allem für uns bekannt: Whale Watching. Von Juli bis November
gilt Hermanus als Paradies zum Wale anschauen, die direkt an der Küste
vorbeiziehen und viele Ausflugsmöglichkeiten werden angeboten. Es gibt ein sehr
schönes kleines aber konzentriertes Stadtzentrum mit vielen Restaurants und
Shopping Läden - ideal für Touristen.
Eine Impression aus Stanford
Die Küste von Hermanus - natürlich an schönen Bergen
Dem Wetter angemessene Kleidung - unsere beliebten "Maximale Bräune Shirts"
Der obligatorische Wegweiser
Das Motto der Stadt
Nur Deko
Für einen Lunch entschieden wir uns aber hier nicht, denn kurz nach Hermanus
führt eine Straße direkt durch Weinberge mit sehr vielen exzellenten Vineyards.
Ein schöner Ort für eine Mittagsimbissierung und wir entschieden uns für das
La Vierge. Traumhaft schön
am Hang gelegen mit tollem Ausblick und einer Sonnenterrasse können die eigenen
Weine zu köstlichen Speisen probiert werden. Der Wein hat uns sowas von
überzeugt, dass wir gleich noch 4 Flaschen für zuhause gekauft haben.
Stopp #1: Hamilton Russell Vineyards- wir entschieden uns aber zur Weitefahrt. Zwar super schön, aber keine Snacks oder Speisen
Dabei so ein tolles Ambiente...
Stopp #2: Das "La Vierge" mit mehr als nur Wein
Der Wein war so gut, dass wir gleich noch etwas eingepackt haben. Mal sehen ob er es bis nach Hause schafft oder schon vorher geplündert wird.
Sagen wir mal so: würde jemand widersprechen?
Echte Profis lassen sich mit einem Hop on Hop off Shuttle chauffieren
Gestärkt und fröhlich ging's weiter zum nächsten Highlight vor der Fahrt:
zum Kap der guten Hoffnung. Der südwestlichste Teil der Region Kapstadt ist
ebenfalls für seine gefährlichen Felsen bekannt und wurde ebenfalls von Bortolomeu
umrundet. Damals dachte man aber, die Südspitze wäre damit geschafft – war es
aber nicht (denn es kommt ja noch das Kap L’Agulhas‘). Daher heißt die Bucht
auch „False Bay“, da die anliegende und einladende Bucht dann doch nicht das
war, was man glaubte. Der Mythos vom Kap blieb aber erhalten und galt weiterhin als Wendepunkt. Den zwei bekanntesten Vasco da Gama sowie Bortolomeu ist natürlich auch jeweils ein Monument im Park gewidmet.
Was für eine Anfahrt: Berge, Wasser und Sonne pur
Auch hier...
Am Kap der guten Hoffnung: ein Wanderweg führt nochmal Hoch zu einem View Point
Gelungenes Familienfoto
Der Cape Point - am ersten Leuchtturm
Noch so ein schöner Ausblick
Und noch einer...
Der Park rund um das Kap gehört zum „Table Mountain National Park“ und viele
Aussichtspunkte und Rundwege laden zum Verweilen ein. Wir hatten aber nicht
mehr so viel Zeit und fuhren zu unserer Unterkunft in Kapstadt – dem wunderschönen
Acorn House, am Fuße des Tafelbergs gelegen. Dort wurden wir lieb begrüßt, man
hatte uns schon etwas vermisst, es war mittlerweile auch schon 19:30 Uhr. Wir
erfrischten uns und ließen uns ein schönes Lokal in der Gegend empfehlen. Nur
ca. 15 Minuten Fußmarsch brachten uns zum wohl ältesten Steakhouse der Stadt –
ins Nelson. Super Service und 1A Steaks wurden serviert. Springbock und Rinder
Filet Steaks wurden ausgewählt. Rundum zufrieden ging’s zurück ins Gästehaus.
Wahre Worte, oder?
Paps: "Das beste Steak bisher"